**Ein Berliner Techno-DJ. Eine Non-Profit-Initiative aus Beelitz. Und ein Computerspiel das die DJ-Karriere so simuliert wie sie wirklich ist: mit leeren Kassen, veralteten Platten, Burnout-Risiko und dem Traum von der großen Bühne.**

Es hat eine Weile gedauert – aber jetzt ist er fast fertig. Der FREQUENZBETRIEB DJ Simulator ist ein vollständiges Karriere-Simulationsspiel für PC. Mac und Linux, das D.J. Mr. Brown (Michael Braun) gemeinsam mit Claude AI (Anthropic) entwickelt hat. Das Ergebnis ist ein Spiel das die elektronische Musikszene mit allem Ernst nimmt den sie verdient: mit echten Mechaniken, echten Entscheidungen und echten Konsequenzen.

Was ist der FREQUENZBETRIEB DJ Simulator?
Kurz gesagt: eine Karriere-Simulation in der du als unbekannter Bedroom-DJ in Berlin startest und versuchst, dir deinen Weg durch die Techno-Szene zu bahnen. Von den ersten zaghaften Kiezkeller-Gigs bis hin zur Festival Bühne, dem Kochkessel-Room-Auftritt, der Ibiza-Sommer-Residency und am Ende vielleicht sogar dem DJ Max Top 100.
Der Weg dahin ist lang. Und er ist nicht einfach.
Du kaufst Platten. Du planst Sets. Du buchst Gigs. Du produzierst eigene Tracks. Du pflegst dein Netzwerk. Du postest auf Social Media. Du bewirbst dich auf Resident-Slots. Und du versuchst dabei nicht auszubrennen – wörtlich.
Das Spiel läuft in Echtzeit-Wochen: Jede Woche hast du 48 Stunden zur freien Verfügung. Wie du diese aufteilst – zwischen Gigs, Produktion, Netzwerk, Social Media, Übung und Erholung – bestimmt maßgeblich wohin deine Karriere geht.

Die Mechaniken – tiefer als man denkt

Die Plattensammlung
Deine Library ist das Herzstück. Ohne Tracks kein Set, ohne Set kein ordentlicher Gig. Im Musik-Shop kaufst du Releases – entweder aus unserem generierten Offline-Katalog mit 50 Tracks (mit eigenem Katalog Editor ganz einfach auf tausende erweiterbar) oder, nutzedeine eigene Musikbibliothek aus der die Metadaten ausgelesen werden und als Musik Shop Inhalt dienen.. Aber Vorsicht: Tracks veralten. Jede Woche verliert jeder Track in deiner Sammlung zwischen 0.4% und 1.8% Hype-Wert. Frische Tracks verfallen langsamer, alte schneller. Ein Track der seit zwei Jahren unberührt im Regal liegt bringt dir auf dem Floor kaum noch etwas. Du siehst das im neuen Library-Tab: alle gekauften Tracks auf einen Blick, sortierbar nach Hype, BPM, Genre, Kaufdatum und Preis. Mit Farbcodierung – grün für frisch, gelb für mittelalt, rot für überfällig.
Und wenn ein Track wirklich nichts mehr taugt? Kannst du ihn auf dem Gebrauchtmarkt verkaufen. Der Erlös hängt vom aktuellen Hype ab: Bei über 70% bekommst du noch 60% des Kaufpreises. Bei unter 20% sind es nur noch 5%. Jede Woche gibt es außerdem ein zufälliges Markt-Highlight: ein Genre das diese Woche besonders gefragt ist und dir 15-30% mehr Erlös bringt.

Der Set-Planer
Das ist vielleicht die konsequenteste Mechanik im Spiel: Jedes Booking braucht ein eigenes Set.
Du kannst nicht einfach ein Gig-Angebot annehmen und dann auftauchen. Du musst im Set-Planer für genau dieses Booking ein Set aus deiner Library zusammenstellen – und zwar eines das zum Genre-Profil der Venue passt. Techno-Tracks für die verschiedenen Clubs. Ob Melodic und Tech House für den einen, oder Minimal für den anderen Club.
Jede Venue hat ein definiertes Genre-Profil mit erwarteten Styles und BPM-Fenster. Tracks die passen bekommen einen grünen Rand, falsche Genre einen roten. Das Set-Score-System berechnet Genre-Match, BPM-Kohärenz, Hype-Wert der Tracks und Energie-Kurve. Das Ergebnis fließt direkt in den Crowd-Score des Gigs ein.
Kein Set geplant? -55% Crowd-Score. Als hättest du keine Platten mitgebracht. Was in der Realität auch einem DJ passieren kann – und dann genauso katastrophal endet.

Booking & Gigs
Gigs sind deine primäre Einnahmequelle. Der Crowd-Score bestimmt ob du GREAT, OK, BAD oder DISASTER ablieferst – und damit wie viel Gage du bekommst, ob dein Ruf steigt oder fällt und ob die Venue dich wieder einlädt oder auf die Blacklist setzt.
Der Crowd-Score ergibt sich aus deiner DJ-Qualität (45%), der Größe deiner Plattensammlung (25%), deinen freigeschalteten Skills und dem Set-Score. Dazu kommen Jahreszeit-Boni: Im Sommer (Festival-Saison) bekommst du 40% mehr Gage als im Herbst.
Nach jedem Gig gibt es ein kurzes Waveform-Minispiel: Leuchtende Punkte auf einer Waveform erscheinen im Takt, du klickst sie ab. Präzision bringt bis zu +20 Crowd-Score-Bonus.

Das Resident-System
Einen Resident-Slot bei einem Club zu ergattern ist einer der wichtigsten mittelfristigen Meilensteine. Es bedeutet garantierte wöchentliche Gage, dauerhaft wachsende Club-Reputation und einen festen Platz in der lokalen Szene.
Aber es geht nicht einfach so. Clubs werden schrittweise freigeschaltet – je nach Stage, Ruf und Anzahl gespielter Gigs. Der Kiezkeller ist von Anfang an zugänglich. Andere Clubs erst nach 10+ Gigs und Stage 1. größere Clubs verlangen zusätzlich mindestens 20 gespielte Gigs und eine Berlin-Reputation über 40.
Der Bewerbungsprozess: Bewerben, Mixtape erstellen und zuweisen, 2-4 Wochen warten, Probe-Gig spielen. Nur wer dabei GREAT oder OK abliefert bekommt den Dauerslot.

Der Skill-Baum
48 permanente Skills in 6 Ästen – und alle haben echte Auswirkungen auf das Gameplay. Kein kosmetisches Upgrade-Gefühl, sondern tatsächliche Mechanik-Veränderungen.
Mixing & Performance: Grundrhythmus gibt +5% Crowd-Score. Long-Mix reduziert wöchentlich -10 Burnout-Risiko. Peak-Hour gibt +15% in der Nacht.
Produktion: Signature-Sound bringt +20% Fan-Wachstum pro Woche dauerhaft. Remix-König generiert +50€ passiv jede Woche.
Business: Verhandlung erhöht die Gig-Gage um 15%. Tourmanagement senkt Reisekosten um 20%.
Netzwerk: Mentoring gibt +1 Ruf pro Woche – dauerhaft, ohne Aufwand.
Social & Brand: Superstar-DJ multipliziert alle Einnahmen mit 1.5. Das ist der teuerste und stärkste Skill im Spiel.

Social Media
Posten bringt Fans – aber nicht ohne Risiko. Jeder der 7 Post-Typen (DJ-Set Video, Studio-Clip, Reise-Story, Label-Ankündigung, Track-Teaser, Bezahlte Werbung, Kollabo-Post) hat seine eigene Reichweite, Viral-Chance und eine 4-10%ige Wahrscheinlichkeit für ein negatives Event.
Eine piratierte DAW im Hintergrund eines Studio-Clips. Öko-Kritik an einem Flug-Post. Als Fake-Hype entlarvte Werbeanzeige. Kollabo-DJ der Drama macht. Das passiert. Und es kostet Ruf und Fans.
Dazu gibt es einen Kontext-Bonus: Wer direkt nach einem Gig ein DJ-Set Video postet bekommt 50% mehr Fans. Das System merkt sich den letzten Event-Typ und belohnt thematisch passendes Posting.

Burnout
Das vielleicht ehrlichste Element des Spiels. Zu viele Gigs, zu wenig Schlaf, zu viel Networking – und das Burnout-Risiko steigt. Bei 100% Zwangspause. Keine Gigs. Keine Einnahmen. Alle angenommenen Bookings werden als No-Show gewertet.
Im Dashboard siehst du das Burnout-Risiko dauerhaft als Fortschrittsbalken. Bei aktivem Burnout erscheint ein roter Warnkasten mit Countdown. Der Long-Mix Skill reduziert das Risiko wöchentlich passiv. Die Schwierigkeit beeinflusst wie schnell es steigt: Im Hardcore-Modus 40% schneller als normal.

Das Endgame
14 große Karriere-Meilensteine warten auf dich. Von der ersten Club-Nacht (5.000€, Stage 0) über die Ibiza Sommer Residency (15.000€, Stage 2) und den Kochkessel Room (2.000€, aber 10.000 Fans nötig) bis zum DJ-Legende-Status (100.000€, 50.000 Fans, Stage 4, multipliziert alle Einnahmen mit 1.25).
Es gibt kein festes Spielende. Du spielst so lange wie du willst, setzt dir selbst Ziele und versucht deinen Highscore zu toppen.

26 Städte, 64 Clubs, eine Weltkarte

Das Spiel umfasst 26 Städte weltweit – von Berlin über Hamburg, Amsterdam, London und New York bis nach Tokyo und Ibiza – mit insgesamt 64 Clubs. Jede Stadt hat ihre eigene Reputation-Skala. Der größte Club braucht nicht nur hohen allgemeinen Ruf, sondern spezifisch hohe Berlin-Reputation.

Reisen kostet Geld und erhöht das Burnout-Risiko. Wer den Tourmanagement-Skill hat spart 20% auf alle Reisekosten. Einen zweiten Wohnsitz in einer anderen Stadt ist möglich – für regelmäßige Auftritte ohne Hotel-Kosten.

Zufalls-Events

Jede Woche können zufällige Events die Karriere aufmischen. Manche sind positiv: ein viraler Moment mit tausenden neuen Fans, eine Sync-Lizenz die Geld reinspült, ein Festival-Scout der auf dich aufmerksam wird, ein echtes Label-Angebot das im Label-Tab auf dich wartet.

Andere sind weniger schön: Equipment-Schaden, Plagiat-Vorwürfe, Konkurrenten die Bookings klauen, Venues die schließen und dabei dein Booking mit sich nehmen. Das Burnout-Warn-Event erhöht tatsächlich das Risiko – es ist keine reine Textmeldung.

Schwierigkeitsgrade

Einsteiger: 1.200€ Startkapital, niedrige Miete (350€/Monat), Hype-Verfall nur 60% der Normalgeschwindigkeit, 2 extra Booking-Angebote pro Woche. Für alle die das System kennenlernen wollen.

Normal: 600€ Start, 550€ Miete, Standardwerte. Der vorgesehene Modus.

Hardcore: 250€ Start, 700€ Miete die jährlich um 10% steigt, Hype-Verfall 60% schneller, Burnout steigt 40% schneller, Blacklisting beginnt schon bei Ruf unter 25. Nur für Leute die Schmerz mögen.

Der globale Highscore

Wer seinen Score hochladen möchte findet auf frequenzbetrieb.de/highscore die globale Rangliste. Das Spiel überträgt ausschließlich Spielername (frei wählbar), Stage, Fans, Ruf, Spielgeld und Wochen – keine persönlichen Daten, keine E-Mail, kein Account nötig. Einmalige DSGVO-Zustimmung, dann ein Klick.

Technisches

Das Spiel ist in Python 3.12 mit PyQt6 entwickelt und läuft nativ auf macOS und Windows. Die Musik stammt vollständig von D.J. Mr. Brown – alle Tracks sind eigene Produktionen. Das Plattencover-System nutzt entweder den integrierten Offline-Katalog mit generierten Covern oder, mit Token, die echte Discogs-Datenbank mit realen Releases.

Die gesamte Entwicklung – von der ersten Zeile Code bis zum fertigen Build-System – entstand in enger Zusammenarbeit mit Claude AI (Anthropic). Konzept, kreative Direktion und das gesamte Szene-Know-how kommen von D.J. Mr. Brown. Die technische Umsetzung von Claude.

FREQUENZBETRIEB DJ Simulator v2.9.4 – entwickelt von D.J. Mr. Brown (Michael Braun) / FREQUENZBETRIEB n.e.V., Beelitz, Brandenburg. Musik © 2026 D.J. Mr. Brown, alle Rechte vorbehalten. Entwickelt mit Claude AI (Anthropic). This application uses Discogs‘ API but is not affiliated with, sponsored or endorsed by Discogs. ‚Discogs‘ is a trademark of Zink Media, LLC.

Demnächst als Download erhältlich